Steckbrett oder Breadboard:

Für schnelle Versuchsaufbauten oder einfach nur zum testen von Schaltungen ist es nicht erforderlich, alles auf Platinen zu löten. Statt dessen werden einfach alle Bauelemente auf einem Steckbrett mit Drähten verbunden. Solche Boards gibt es in allen Größen und Ausstattungen.

Der kleinste Vertreter dieser Familie ist wirklich winzig. Er ist eher als Notlösung anzusehen, oder dient nur der Aufnahme von Schaltkreisen bis 40 Pin.

Zwei Stufen größer ist ein Breadboard schon deutlich besser für Versuche aller Art geeignet. Ausgestattet mit zwei 4mm Bananenbuchsen (die eigentlich nur Spielerei sind), zwei Steckleisten für die Bauelemente und 3 Leisten für die Stromversorgung, ist dieses Steckbrett jedem zu empfehlen. Mit einem solchen Steckbrett habe ich meine ersten Versuchsaufbauten problemlos zum laufen gebracht und einige Transistoren durch Unachtsamkeit in den Siliziumhimmel geschickt (das stinkende kleine Rauchwölkchen ist sicher die Seele gewesen).

Wenn man eine Weile mit einem solchen Steckbrett gearbeitet hat, genug Erfahrung sammeln konnte und weis welche Bauteile man immer wieder benötigt, kann man sich auch ein wesentlich größeres "Testgelände" selbst bauen. Ausgestattet mit den am häufigsten benutzten Elementen, ist man mit einem Selbstbau immer ideal ausgerüstet.
Ich habe eine Plexiglasplatte mit Filzfüßen versehen und habe die einzelnen Steckleisten mit Stromversorgungsleisten einfach dort aufgeklebt. Dann habe ich eine zweite Etage auf Distanzbolzen darüber gesetzt und auf ihr meine oft benötigten Bauteile untergebracht. Für den mobilen Einsatz habe ich mir eine Halterung für Batterien an die Seite geschraubt, damit ich nicht immer auf ein Netzteil angewiesen bin.

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